Die Vereinssatzung

Satzung

Des Vereins Ferienmacher (Kinderferienlager und Wochenendevents)

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen „Die Ferienmacher“ und soll zur Erlangung seiner Rechtsfähigkeit im zuständigen Amtsgericht angemeldet werden.

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

          Sitz des Vereins ist Dresden in Sachsen.

§ 2 Zweck des Vereins

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige  Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung  von 1977 (§§ 51 ff.) in der jeweils gültigen Fassung.

 

  1. Der Verein verfolgt den Zweck, nach Maßgabe des Kinder und Jugendhilfegesetzes freie Jugendhilfe zu leisten. Der Verein setzt sich im Allgemeinen das Ziel ganzjährig Kinderferienlager und Wochenendfahrten die von Toleranz und Freundlichkeit geprägt sind durchzuführen. Des Weiteren setzt er sich das Ziel, körperlich und geistig behinderter Kinder und Kinder aus sozial schwächeren Familien zu fördern sowie integrieren.

 

  1. Dadurch leistet der Verein mit seiner Tätigkeit einen wichtigen Beitrag bei der Förderung:

 

  • des Toleranzverhaltens der Kinder, unabhängig der sozialen Herkunft und  des Bildungsstandes,

  • der Kreativität der Kinder - dies wird vor allem durch sehr werthaltige und fachkundige Arbeit in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (wie z.B. Kreativwerkstatt; Film- und Fotoprojekte; Mal- und Zeichenunterricht; Reitkurse; Wanderungen mit Förstern; Kajak- und Kanukurse; Flossbau),

  • der Liebe zur Natur und Achtung der Umwelt (hier wird bei Spiel, Sport und Spaß den Kinder der kritische und respektvolle Umgang mit Tieren und Pflanzen  vorgelebt),

  • der Solidarität mit anderen Völkern und Kulturen z.B. durch den internationalen Kinder- und Jugendaustausch, darüber hinaus auch der Umgang untereinander durch das Festigen des Verständnisses für das Leben in der Gemeinschaft,

  • von Freizeit- und Bildungsangeboten außerhalb der Ferien auf den verschiedensten Gebieten wie z.B. Sport, Politik, Wissenschaft, Kultur

 

§ 3 Selbstlosigkeit, Mittelverwendung

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

  1. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen aus Veranstaltungen, Spenden sowie kommunalen und staatlichen Zuwendungen.

 

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Die eingesetzten Gruppenleiter dürfen für Ihre Tätigkeit einen Aufwendungsersatz erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

  1. Der Vorsitzende erhält für seine Tätigkeit auf der Grundlage eines Anstellungsvertrages ein Entgelt von 8,50 EUR pro Stunde zur Abgeltung seiner Arbeitsleistung. Für die Festlegung der Höhe der Vergütung sind folgende Grundsätze zu beachten:

 

  • sie muss dem Arbeitsaufwand gerecht werden

  • sie muss mit der damit verbundenen Verantwortung im Einklang stehen

  • der Höhe nach „üblich“, d.h. vergleichbar mit Dritten sein

 

  1. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Verein erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

  1. Der Verein hat persönliche und fördernde Mitglieder.

 

  1. Persönliche Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein. Jedes persönliche Mitglied ist mit einer Stimme stimmberechtigt.

 

  1. Fördernde Mitglieder  des Vereins können natürliche und juristische Personen sein, die in der Lage und bereit sind, den Zweck des Vereins ideel und materiell zu fördern. Über die Aufnahme fördernder Mitglieder beschließt die Vorstandsversammlung.

 

  1. Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes erworben. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann der Antragssteller Beschwerde einlegen, über die die nächste Mitgliedsversammlung entscheidet.

 

  1. Die Mitgliedschaft wird mit Zahlung der Aufnahmegebühr i.H.v. 10,00 EUR wirksam.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

 

  1. Der Austritt eines Mitgliedes ist zum 31.12. jedes Jahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Monaten.

 

  1. Der Vereinsausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, die Voraussetzungen der Satzung nicht mehr erfüllt oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für neun Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

 

  1. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur auf den Ausschluss folgenden Mitgliederversammlung ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Jedes Mitglied hat das Recht, bei der Unterstützung des Vereins „Die Ferienmacher“ aktiv mitzuwirken und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.

 

  1. Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereines zu fördern, insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten und, soweit es in seinen Kräften steht, die Veranstaltungen des Vereines durch seine Mitarbeit zu unterstützen.

 

§ 7 Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge

 

  1. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr i.H.v. 10,00 EUR zu zahlen. Jedes Mitglied hat einen monatlich im Voraus fällig werdenden Mitgliedsbeitrag i.H.v. 2,00 EUR zu entrichten.

 

  1. Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

 

  1. Ehrenmitglieder sind von der Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeiträgen befreit.

 

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

 

  1. Der Vorstand

  2. Die Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgan oder Gremien beschließen (z.B. Verwaltungsrat und Beirat).

§ 9 Vorstand

 

  1. Der Vorstand besteht aus 3 Personen, dem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

 

  1. Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister bilden den Vorstand im Sinne von §26 BGB (Vertretungsvorstand). Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.

 

  1. Der Vorstand wird in der Mitgliedsversammlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von den Wahlen, gewählt.

Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

Zu Vorstandsmitgliedern können nur Vereinsmitglieder gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

 

  1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins, ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

  1. Das Vereinsleben zu gestalten

  2. Die Einhaltung der Satzung zu gewährleisten

  3. Die Mitgliederversammlungen vorzubereiten und einzuberufen

  4. Einen Rechenschaftsbericht einschließlich Kassen- und Rechnungswesen für      jedes Geschäftsjahr zu erstellen.

 

§ 10 Beschlussfassung des Vorstands

 

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich oder fernmündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

 

  1. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

 

  1. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

 

§ 11 Die Mitgliederversammlung

 

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme.

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

  1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes.

  2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages.

  3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

  4. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

  5. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

§ 12 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einbehaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§ 13 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

 

  1. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer, der das Protokoll der Mitgliederversammlung führt.

 

  1. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden Mitglieder dies beantragt.

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

 

  1. Die Mitgliederversammlung fasst alle Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der angegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

 

  1. Für die Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

 

  1. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen sin die zu ändernde Bestimmungen anzugeben.

 

§ 14 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

§ 15 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 9, 10, 11 und 12 entsprechend.

§ 16 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

 

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 11 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Jugendhilfe, Erziehung und Bildung von Jugendlichen.

 

Dresden, den 07.03.2015

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